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Ausstellungen und Veranstaltungen

Fluch(t)räume - Menschen auf der Flucht

Klicken Sie auf das Bild und erfahren Sie mehr zur Ausstellung.

Montag, 30. Mai 2016 um 19:30 Uhr
Buchpräsentation mit Dr. Artur Behr

Touristen kommen in die Heide, um hier „Natur“ zu erleben. Dass die Landschaft weitgehend vom Menschen in der Landwirtschaft gestaltet wurde, hat Artur Behr in seinem Buch nachgewiesen. Es hat den Titel „Landnutzung und Kulturlandschaft“. Das Werk zeichnet auf 445 Seiten die Umgestaltung der Landschaft der Südheide nach, wobei dieser Ort lediglich als Beispiel für eine historische Wandlung steht, die letztlich die gesamte Südheide erfasst hat. „Die Landwirtschaft formt die Landschaft nach ihren Möglichkeiten, letztlich nach ihren Zielen“ lässt sich aus dem Inhalt ableiten. Damit ist dieser Abend interessant für Heimatkundler und alle Einheimischen und Fremde, die sich für die Entstehung und Wandlung der Kulturlandschaft in Hermannsburg interessieren. Das Buch aus unserem Verlag kann hier im Haus erworben werden.

Montag, 13. Juni 2016 um 15 Uhr
Kaffeeklatsch am Montag

Pastor Waldemar Rausch berichtet von seiner Reise durch Südindien.

Im Auftrag des Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) reiste der Theologe, der mit einer halben Stelle als Seelsorger in der Hermannsburger-Peter-und-Paul-Gemeinde wirkt und mit der anderen Hälfte seiner Arbeitszeit für das ELM arbeitet, nach Südindien, um dort über indische christliche Kunstwerke zu recherchieren. Dabei erlebte er nicht nur die überbordende Volksfrömmigkeit, die hunderte Götter des Hinduismus friedlich neben den christlichen, muslimischen und buddhistischen Religionsstiftern toleriert. Er begegnete gleichzeitig der zunehmenden Not der Christen in den Gemeinden der evangelischen Partnerkirchen des ELM, die aufgrund ihres Glaubens massiv von der konservativen hindu-nationalistischen politischen Strömung drangsaliert werden. So sammelte Rausch während seiner Reise widersprüchliche Erfahrungen, von berührenden Erlebnissen eines inspirierenden Alltagsglaubens bis zu kritischen Anfragen an die sich immer mehr verschärfende Willkür gegen Nicht-Hindus durch die indische Politik und Verwaltung..

Heidespaziergang ins Tiefental:
Auf den Spuren von Ludwig Harms, vom 17. Juni bis 11. September jeden Donnerstag


Das Ludwig-Harms-Haus (LHH) lädt auch in diesem Sommer (August/September oder nach Vereinbarung) wieder ein. Treffpunkt ist das Foyer im LHH. Wer möchte kann schon vor dem Heidespaziergang ins Tiefental am Tagesprogramm teilnehmen, zu dem die Vorführung einer informativen Ton-Bild-Schau am Vormittag ab 11 Uhr gehört. Anschließend besteht die Möglichkeit am internationalen Mittagstisch teilzunehmen. Ein Nachmittagskaffee mit leckerer hausgemachter Torte, Kaffee oder Tee satt schließt das Programm ab.

Zum Inhalt:
Als Ludwig Harms 1853 die Missionsfreunde einlud, das alljährlich stattfindende Missionsfest im nahe gelegenen Tiefental, in der Heidelandschaft abzuhalten, verband er damit eine konkrete Absicht. Was ihn bewog und wohin der Pilgerweg die Gläubigen führte, das erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während dieses Ausfluges. Einen Einstieg in die Geschichte und über die Arbeit des Ev.-luth. Missionswerkes in Niedersachsen (ELM) gibt es bei der Führung durch die Dauerausstellung „Candace – Partner in Mission“ um 11 Uhr. Die Führung durch die Ausstellung kostet 2 Euro pro Person.

Nicht nur die Anfänge der Hermannburger Mission sollen zur Sprache kommen, auch und vor allem die Entstehung und Bedeutung dieser einzigartigen Kulturlandschaft soll im Mittelpunkt eines informativen und kurzweiligen Rundganges durch eines der schönsten Regionen der Südheide sein.

Missionsschiff Candace (1853 - 1875) | Reederei: Renk in Hamburg, Harburg | Auftraggeber: Pastor Ludwig Harms, Hermannsburg